Textsorten - Der Bericht


Über die eigene Forschungstätigkeit zu berichten, ist eine der grundlegendsten Tätigkeiten für WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen. Dennoch unterscheiden sich sowohl Anlässe als auch textbestimmende Faktoren von Fall zu Fall: Berichte über einzelne Experimente, Zwischen- oder Endberichte großer Forschungsprojekte mit mehreren MitarbeiterInnen, oder Berichte über den Fortschritt innerhalb eines festgelegten Zeitplanes sind nur einige Beispiele für die Vielfalt an Berichten. Ihnen gemeinsam ist jedoch der Bezug auf ein konkretes, zumindest bereits begonnenes Forschungsvorhaben; das damit verbundene Augenmerk auf den Forschungsprozess einschließlich der Methoden, zeitlichen Abläufe, Daten und etwaigen Problemfelder und Lösungsansätze; sowie die ebenso damit verknüpfte Relevanz von Forschungsfragen, Hypothesen und etwaigen Ergebnissen.

Wenngleich sich manche Arten von Berichten in diesem Punkt abheben, haben Forschungsberichte in der Regel ein deutlich kleineres und spezifischeres Zielpublikum als andere wissenschaftliche Texte. Und obwohl Berichte auch weniger prestigeträchtig sind als z.B. der Artikel, hängt oft viel von ihrer Qualität und Überzeugungskraft ab, wie z.B. die Verlängerung einer Forschungsförderung. Berichte weisen in der Regel nicht nur wissenschaftliche Fortschritte aus, sondern legen auch Rechenschaft über die verwendeten Mittel und Gelder ab. Dies alles macht es notwendig, Berichte in vielerlei Hinsicht anders zu schreiben, als wissenschaftliche Fachpublikationen.

Insbesondere für Berichte, die in englischer Sprache eingereicht werden müssen - selbst wenn die tatsächliche Arbeitssprache bei der Forschungsarbeit nicht Englisch war -, bietet die Schreib- und Wissenschaftsberatung sowohl Beratung als auch die Begleitung als hilfreiche Unterstützungsmaßnahmen an. Das Hauptaugenmerk liegt dabei jeweils auf der funktionalen Textstruktur und der erfolgreichen Präsentation der eigenen Arbeit. Wie auch bei anderen Textsorten können sich bei Forschungsberichten durch mehrere AutorInnen sprachliche und stilistische Brüche ergeben, denen zum Gutteil durch vorangehende Beratung entgegengewirkt werden kann, oder aber durch abschließende Überarbeitung. >> Unterstützungsangebot

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