Englisch als internationale Wissenschaftssprache


Anfang des 21.Jahrhunderts ist das Englische nicht länger eine Wissenschaftssprache unter anderen, vielmehr dominiert es zahlreichen Disziplinen die internationale Forschungslandschaft, insbesondere die Publikationstätigkeit. In vielen Fachbereichen ist es mittlerweile üblich, in manchen sogar unerlässlich, Forschungsergebnisse in englischer Sprache zu veröffentlichen. Während die Dominanz des Englischen als internationale Wissenschaftssprache selbst Gegenstand einer breiten Debatte ist, in der Für und Wider dieser Entwicklung und ihrer Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert werden, sind die diesbezüglichen Anforderungen an WissenschaftlerInnen nicht länger zu ignorieren: ein Großteil der prestigeträchtigen Fachzeitschriften, die auch in internationalen Rankings geführt werden, akzeptieren nur englischsprachige Beiträge; Anträge für Forschungsprojekte und andere Förderungen werden sowohl auf nationaler wie auch auf EU-ebene in englischer Sprache erwartet; mehr und mehr Studiengänge in englischer Sprache werden angeboten; und auch der Druck auf Studierende, bereits ihre wissenschaftlichen Abschlussarbeiten auf Englisch zu verfassen, wächst stetig.

Für WissenschaftlerInnen, die nicht muttersprachlich Englisch sprechen (und schreiben), ergeben sich dadurch oft beachtliche Schwierigkeiten - schließlich soll die eigene Forschungsleistung und deren internationale Anerkennung nicht durch sprachliche Barrieren geschmälert werden. Die Fallweise Übersetzung oder Korrektur durch einen fachkundigen "native speaker" ist hier nur eine kurzfristige und fehleranfällige Lösung, das eigentliche Ziel ist die Steigerung der eigenen Fremdsprachenkompetenz. Hier wiederum stellt sich die Frage des passenden Angebots: allgemeine Sprachkurse sind nur von sehr eingeschränktem Nutzen, wenn es darum geht, wissenschaftliche Fachtexte zu schreiben; Kurse aus dem Bereich "English for Academic Purposes" kommen den Bedürfnissen da schon deutlich näher, leiden aber oft darunter, dass auf die Spezifika wissenschaftlicher Textsorten wie z.B. Textstruktur, Metakommunikation oder Vernetzung mit der Forschungslandschaft nicht näher eingegangen wird.

Ein adäquates Unterstützungsangebot, ob nun im Bereich der Beratung, Begleitung oder Kurse, muss bei einem grundlegenden Verständnis der wissenschaftlichen Kommunikation ansetzen und sich deren Anforderungen in englischer Sprache annehmen. Diesem Diktum folgend setzt sich die Schreib- und Wissenschaftsberatung mit dem Englischen als internationale Wissenschaftssprache entlang zweier Aspekte auseinander: (1) Spezifika des Englischen im "academic writing" wie z.B. Satzbau und (2) Unterschiede zwischen deutsch- und englischsprachigen Fachtexten wie z.B. Linearität/Digressivität oder LeserInnen-/AutorInnenorientierung.

Englischsprachiges wissenschaftliches Schreiben wird in allen Bereichen unterstützt. Konkrete Hinweise finden sich beim Unterstützungsangebot und den Textsorten!

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